Geschichte

Bereits in den 20er Jahren gab es in Coburg für die Coburger Pfadfinderschaft eine “Coburger Schirmherrschaft”. Diesem Verband gehörten neben den Eltern der Pfadfinder auch das Coburger Herzogshaus und viele Persönlichkeiten der Stadt Coburg an.

1955 wollten die Altpfadfinder Franz Feiler und Rudolf Junghans diesen Schirmherrenverband wieder aufleben lassen. 13 Mitglieder wurden geworben. Aber nach kurzer Zeit schlief er mangels Interesse wieder ein.

1968 während der Misere mit dem BDP waren dann die Voraussetzungen neu gegeben, einen Fördererkreis für die Coburger Pfadfinder zu gründen. Ziel des Fördererkreises war die Errichtung eines Pfadfinderlandheimes bei Kipfendorf, sowie die personelle und finanzielle Unterstützung der wieder neu zu gründenden Pfadfinderstämme in Coburg.

Zu der Gründungsversammlung am 7. Mai 1968 erschienen Horst Bauschatz, Ilse Böhm, Werner Koch, Rudolf Langer, Günther Lorenz, Georg Müller, Günter Müller, Erich Wöhner, Lutz Feiler und Jürgen Zesewitz. Diese neun Personen gründeten den

FÖRDERERKREIS COBURGER PFADFINDER E.V.

Das erste Projekt war der Bau des Pfadfinderlandheims Stiefvater. 4 Blockhütten wurden in nur 3 Jahren komplett vom Baumfällen bis zum Dachdecken von uns errichtet.

In den 70er Jahren folgten dann der Jugendzeltplatz Sauloch, das Pfadfindercentrum Callenberg, Jugendheim Creidlitz, Jean Paul Haus und das Pfadfinderseminarhaus “Alte Schule” Mittelberg. Hier schaften wir es traditionsreiche Häuser und Grundstücke für die Jugendarbeit umzubauen und herzurichten.

Als wir in den 90er Jahren die ersten Jugendübernachtungshäuser und Jugendzeltplätze (Pfadfinderheim Kühles Tal, Pfadfinderzentrum Schleifenberg) in den neuen Bundesländern schufen, änderten wir unseren Namen in

PFADFINDERFÖRDERERKREIS E.V. SITZ COBURG um.

Heute betreiben und unterhalten wir mehrere Jugendheime, Jugendübernachtungshäuser, Jugendzeltplätze und Hütten in Nordbayern und Thüringen.